Alpen/Rheintal 1993




Ulm - Köln (2150 km)

Ulm - Lindau - Chur - Julierpass - Comer See - Mailand - Riva - Meran - Timmelsjoch - Fernpass - Oberammergau - Kempten - Friedrichshafen - Konstanz - Basel - Straßburg - Heidelberg - Mainz - Köln

Routenverlauf bei Google-Maps

Der Verlauf wird auf der Karte nur ungefähr widergegeben (Routenplanung für Auto), da ich mit dem Rad natürlich Nebenstraßen gefahren bin. Dies ist auch der Grund für die Abweichung in der Gesamt-Kilometerangabe.


Meine Eltern und ich starteten früh morgens in Gütersloh. Meine Eltern auf den Weg in den Urlaub - ich auf den Weg zu meiner zweiten Tour. So nahmen sie mich denn bis Ulm mit, wo sie mich samt Rad absetzten. Am gleichen Tag lagen noch gut 120 km bis zum Bodensee vor mir, wo ich bei unseren alten Bekannten übernachten wollte.

In Ulm folgte ich zunächst ein kurzes Stück der Donau stromaufwärts. Kaum war ich aus Ulm raus, erwischte mich einer der heftigesten Regengüsse, die ich jemals erlebt habe. Das Wasser stand regelrecht auf den Straßen, und so suchte ich mir Zuflucht unter einem Bushaltestellenhäuschen. Offensichtlich war ich nicht der einzige, der diese Idee hatte ;-) Für meinen Fahrradcomputer kam das rettende Dach jedoch zu spät. Wie sich später herausstellen sollte, funktionierte zwar noch die Zählelektronik, jedoch war das Sichtfenster von innen so dermaßen mit Wasserdampf voll, dass man die Zahlen der Anzeige erraten mußte.

Innerlich stand ich ein wenig unter Zeitdruck. Ich mußte ja noch bis Friedrichshafen, und es war bereits nach Mittag. So fuhr ich dann auch sehr bald weiter, als der Regen nachließ. Obwohl ich mich nicht viele Pausen machte, so genoß ich die Fahrt durch's Rißtal. Nach dem ich kurz hinter Biberach die kontinentale Wasserscheide überquert hatte ging's dann ins Schussental. Hier war es nicht weniger schön zu fahren. Etwas nervig war später jedoch der Stadtverkehr von Ravensburg.

Am nächsten Tag ging's dann weiter nach Lindau, von wo aus die GJW-Freizeit starten sollte. Auf etwa halbem Wege dort hin kam plötzlich von hinten ein seltsames 'Pling'...'diddelding...diddelding'. Das Geräusch war absolut neu für mich. Und doch ahnte ich sofort, worum es sich handeln mußte: Speichenriss. Logischerweise auf der Zahnkranzseite. Ich hatte zwar Ersatzspeichen dabei, jedoch keinen Ritzelabzieher. So fuhr ich erstmal weiter. In Lindau 'City' wurde ich dann von den Freizeitmitarbeitern in einem Bulli abgeholt. Auf dem Campingplatz angekommen machte ich mich sogleich daran, mein Rad wieder in Schuß zu bringen. Außerdem nutzten wir die letzten Stunden des Tages, um uns alle kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und natürlich über Räder zu fachsimpeln. Dass ich in der Lage war, selbstständig (mit geliehenem Werkzeug) die Speiche zu wechseln, brachte mir den Ruf des 'Bicycle-Repair- Man' ein :-) Ab da an wurde ich zu Hilfe gerufen, wenn es darum ging, schnell irgendwelche Pannen in den Griff zu bekommen.

Die erste Etappe, die am nächsten Morgen anstand, sollte nach Chur gehen. Vor dem Start wurde noch ein Crash-Kurs gegeben, wie man in der Gruppe fährt. Es stellte sich schnell heraus, wer es eher gemütlicher angehen läßt und wer die 'Bolzer' sind. Insgesamt waren wir jedoch eine relativ homogene Gruppe - zumindest in der Ebene. Kaum in der Schweiz angekommen, wurde eine längere Zwangspause eingelegt, weil unser Begleitwagen - sprich der Bulli - sich irgendwie verfahren hatte. In diesem war nicht nur unser aller Gepäck, sondern auch (mindestens genauso wichtig) der Proviant.
Hafen von Lindau mit Leuchtturm und Löwe

Das Wetter spielte während der ersten Tage nur mäßig mit. Starke Bewölkung beherrschte den Himmel. Ab und zu ging auch mal ein Schauer nieder. In Chur kamen wir dann in der Jugendherberge unter, wo wir alle in einem Raum wie die Sardinen untergebracht wurden. An dem Abend bekam ich einen kleinen Krampf in meiner Wade. Doch das Fichtennadelöl, was ich von jemandem geliehen bekam, bewirkte echte Wunder.Der nächste Tag brachte nicht ganz unerwartet den ersten Schock. Dass bei so einer Gruppenfahrradtour mit Leuten, die vorher noch nie zusammen gefahren sind, irgendwann etwas passieren würde, war ja fast schon vorhersehbar.

Auf der Abfahrt nach Lenzerheide runter stürzte einer der Teilnehmer schwer. Der Krankenwagen ieß eine Weile auf sich warten und brachte den Verletzten mit einer starken Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Den Helm hatter er übrigens sinnigerweise am Lenker und nicht auf'm Kopf. Um den Schock ein wenig 'sich setzen' zu lassen, machten wir etwas weiter unten in einer Spitzkehre auf einem Parkplatz Pause. Dabei kam einer auf die Idee, beim Befüllen eines Benzinkochers einen Benzinkanister in Brand zu stecken (aus Versehen natürlich ;-)). Die Polizei, die kurz vorher den Unfall aufgenommen hatte, reagierte wider Erwarten relativ gelassen. Wir hatten schlimmeres befürchtet, weil wir beim Unfall direkt 200 Franken für die Protokollierung abdrücken mußten.
Danach machten wir uns weiter auf den Weg. Trödeln durften wir nun auch nicht, zumal wir noch über den Julierpass mußten. Mit knapp 2300 Metern über NN sicherlich nicht der höchste Pass in den Alpen - für uns untrainierte Fahrer aber hoch genug.

'Zwangs'-Pause an der Sturzstelle Geschafft!

Inzwischen hatte es auch wieder angefangen zu regnen. Nur allmählich fand sich die Gruppe auf der Passhöhe ein. Jeder fuhr sein Tempo. Oben war es ziemlich schlecht geheizt. Die Sonne lukte immer nur kurz durch die Wolken hervor, und windstill war es auch nicht. Wir nutzten den Stop wieder für eine Pause. Nachdem so ziemlich jeder sein obligatorischen 'Gipfelfoto' von sich geschossen hatte, machten wir uns für die Abfahrt fertig. Immer mit gebührenden Abstand rollte einer nach dem anderen ab. Manchen Experten ging es nicht schnell genug. Die schossen mit 80 bis 90 Sachen die Straße runter. Nach einer erneuten Sammelaktion fuhren wir wieder gemeinsam Richtung Maloja zur Jugendherberge.
Schon vor Lenzerheide war mir erneut eine Speiche gerissen. So wußte ich bereits, was mich am Abend in der Jugendherberge erwarten sollte. Auf dem Weg nach Maloja überholte uns ein Bus. Dass er die gesamte Gruppe von hinten nicht 'aufgeräumt' hatte, war auch alles. Er überholte mit einem Abstand von vielleicht gerade 20 cm. Wilde Beschimpfungen unsererseits versuchten ihn zu erreichen - natürlich aber aussichtslos.

Der nächste Tag brachte zwei erfreuliche Dinge auf einmal: fast nur Bergabfahren und Sonne. Etappenziel war der Comer See. Auf der Abfahrt vom Malojapass hielt ich kurz um ein Foto zu machen. Dass ich die Gruppe aufholen mußte war mir klar - aber dass sie einen solchen Vorsprung herausfahren würde, hätte ich nicht gedacht. Ich war bestimmt eine viertel Stunde und x Kilometer unterwegs, bis ich sie endlich an einer Hauseinfahrt auf mich warten sah. Bald danach kamen wir an die schweizer/italienische Grenze. Es ging dann noch durch ein paar Tunnel und Galerien bis wir in die Ebene vom Comer See kamen.
Blick auf den Comer See bei Menaggio

An der Architektur und der Landschaft merkte man schnell: wir sind in Italien.Wir kamen zeitig in unserer Unterkunft in Menaggio an und nutzten den Rest des Tages, um einfach auszuspannen. Das sollten wir auch brauchen, denn am nächsten Tag sollte die Fahrt nach Mailand reingehen und versprach relativ Nerven aufreibend zu werden. Einige von der Gruppe schienen Schwierigkeiten damit zu haben, dass wir uns ab und zu auch mal verfuhren. Aber eigentlich ist das ja normal. Dass man sich in einem fremden Land nicht so gut auskennt wie zu Hause auf dem Weg zu Bäcker liegt auf der Hand. Unterschwellig machte sich da etwas Unmut über die Leitung breit.
Jedenfalls kamen wir dann doch relativ unkompliziert an unserer Jugendherberge an. Wir verstauten die Räder im Keller in einem seperaten Raum. Zudem schlossen wir sie allen zusammen, um einfach einen potenziellen Diebstahl zu verhindern. Am nächsten Tag machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Höhe- und Mittelpunkt war natürlich der Dom, welcher durch seine Architektur und die vielen farbigen Fenster beeindruckte. Zudem gewannen wir einen Eindruck davon, wie und wo man hier Schuhe, Schmuck und Bekleidung für den 'gehobenen' Anspruch einkauft.

Geschäftiges Treiben in Mailand Mailänder Dom

Letztendlich konnte man also nicht unbedingt von einem Ruhetag sprechen. Am nächsten Tag sollte uns die kilometermäßig längste Etappe erwarten. Es waren 176 km bis Riva am Gardasee zurückzulegen. Es war ein langer Tag, und die Temperaturen reichten bestimmt an die 30 Grad im Schatten.

Wir fuhren zunächst eine ganze Weile entlang der Bundesstraße aus Mailand raus, als uns plötzlich ein Auto mit ungefähr 50 oder 60 km/h überholte - mit geöffneter Kofferraumklappe. Und was hatte es im 'Schlepptau'? Einen Rennradfahrer. Da hatten wir nicht schlecht gestaunt.
In Brescia war die Polizei so freundlich und eskortierte uns, nachdem wir uns bezüglich des Weges mal wieder unsicher waren, aus der Stadt heraus. Am späten Nachmittag kamen wir in Riva an, nachdem wir die nicht ganz ungefährliche Westuferstraße des Sees hinter uns gelassen hatten.
Richtung Gampenjoch

Am Abend gingen wir gemeinsam Pizza-Essen. Doch ich merkte bald, dass die 'lange' Etappe mit den Temperaturen nicht spurlos an mir vorübergeganen war. Ich bekam die Nacht über ziemliche Kopfschmerzen, die auch am darauffolgenden Tag nicht merklich besser wurden. Es ging über das Gampenjoch nach Meran, wo wir seit Lindau zum ersten Mal wieder auf einem Campingplatz übernachteten. Mir ging's alles andere als gut. Und doch machte ich einem Teilnehmer noch das Rad fertig, legte mich dann aber sehr bald in meinen Schlafsack zum ausruhen und schwitzen. Mittlerweile hatte ich etwas Fieber bekommen. Die Nacht über schlief ich den Umständen entsprechend gut, so dass am nächsten Morgen das Fieber gewichen war und sich mein Kopf wieder mehr oder weniger 'normal' anfühlte.

Auf dem Weg zum Timmelsjoch Blick auf Ortlergruppe

Und schon wieder sollte der nächste 'Hammer' kommen. Von Meran ging es über das Timmelsjoch (2509 m) nach Österreich ins Ötztal. 20 km bergauf mit (ich glaub') durchschnittlich 10 % Steigung - z. T. mehr. Auch hier trudelten wir alle nacheinander im Laufe der Zeit ein. Oben wartete der Bulli mit Verpflegung. Obwohl von dem langen Anstieg geschlaucht, so waren wir doch glücklich, es geschafft zu haben. Und so bildeten sich wieder 2er oder 3er-Grüppchen bei der Abfahrt. Manche fuhren alleine ab, bis wir uns an einem Punkt wieder gesammelt hatten. Auf der Abfahrt erreichte ich meine bis dahin jemals höchstgefahrene Geschwindigkeit von 83 km/h. Manche aus unserer Gruppe waren aber noch etwas schneller.

Auf der Abfahrt regte ich mich tierisch über die 'dämliche' Straßenführung auf, da nach dem ersten Hochtal die Straße wieder anstieg, um an einer Mautstelle wieder abzufallen. Nach der langen Auffahrt zum Pass war mir jede weitere Steigung zu viel. Am Abend zelteten wir wieder. Insgesamt entspannte sich die Stimmung vorübergehend ein wenig, weil nun klar war, dass das meiste geschafft war.
Wieder in Österreich

Kurz vor dem Fernpass wartete noch mal ein 'richtiger' Ruhetag auf uns. Wir campierten in der Nähe eines Sees, dessen Wassertemperatur sicherlich keine 10° C hatte.Aber das Wetter war super, die Sonne grinste vom Himmel und wir genossen das Nichts-Tun. Darauf sollte für mich der letzte Tag in der gemeinsamen Gruppe kommen. Wir fuhren über den Fernpass nach Garmisch-Partenkirchen, wo wir nochmals übernachteten. Und während die Gruppe weiter nach München fuhr, verabschiedete ich mich nach den letzten Kilometern gemeinsamer Fahrt Richtung Oberammergau und Kempten. Die Fahrt nach Kempten war relativ regnerisch. Das hatte aber den Vorteil, dass die Luft klar war und man daher einen recht guten Blick auf die vorderen Bergketten der Alpen hatte.

Blick auf Alpen (Allgäu) Auf der Fähre Meersburg - Konstanz

Am Abend kam dann auch schon wieder die Sonne raus, die ich auch den nächsten Tag voll und ganz genießen durfte. Zudem bließ ein guter Ostwind mir in den Rücken, so dass ich die 76 km nach Friedrichshafen bis zum späten Vormittag locker runtergekurbelt hatte.
Am Bodensee selber machte ich für mich noch mal ein Tag Ruhe und genoss die vertraute Umgebung und die Atmosphäre am See. Dann hieß es aber Abschied nehmen und weiter gen Westen. Ich fuhr zunächst nach Meersburg, von wo aus ich die Fähre nach Konstanz nahm.
Scheinte am Morgen noch die Sonne, so zog es sich im Laufe des Tages doch merklich zu. Und so bekam ich auf der schweizer Rheinseite erst mal wieder ordentlich Wasser von oben ab. Ich folgte dem Rhein für einige Kilometer entlang des Südufers, bis ich bei Schaffhausen auf's Nordufer wechselte. Natürlich war die Besichtigung des Rheinfalls Pflicht. Das Wetter spielte wieder mit, und so verband ich das Angenehme mit dem Nützlichen - nämlich eine Pause. Endpunkt an diesem Tag war der Campingplatz bei Hohentengen.
Auf dem Weg dorthin war mir mittlerweile Speiche Nummer 4 gerissen. Und so machte ich mich nach dem Aufbau des Zeltes auf die Socken, einen Fahrradladen zu finden, der mir eine Kettenpeitsche zur Verfügung stellen konnte. Den Ritzelabzieher hatte ich nun leihweise dabei.

Vom 'echten' Rheinfall kam ich dann bald zum richtigen Reinfall: nämlich der Rhein-Radwanderweg. Entlang des Hochrheingebiets ist es landschaftlich ja noch durchaus reizvoll. Aber sobald man Basel durchquert hat, folgt man einem ziemlich monotonen Flußlauf, dessen Radweg auf dem zugehörigen Deich verläuft. Blick auf Schwarzwald und Vogesen kann man knicken - im Sommer, wenn es diesig ist sowieso. Hinzukam, dass ich mich öfters verfahren hatte - einmal wegen der miesen Ausschilderung (und der Weg verläuft keineswegs immer nur auf'm Deich) und weil meine Radtourenkarte (ADFC-Radtourenkarte, BVA) mal überhaupt nichts taugt(e). Diese Karten sind einfach mal ein ganz großer Müll!
Und nachdem ich mich dann kurz vor Breisach zum wiederholten Male verfahren hatte und quasi in einer Kiesgrube landete, machte ich dem Elend ein Ende und fuhr gemütliche Landstraßen parallel zum Flußverlauf.
Rheinfall

Nächstes Ziel war Straßburg. Ich verbrachte zwar nicht allzu viel Zeit in dieser Stadt, doch reichte es mir, einen ersten Eindruck zu gewinnen und sie als 'nett' zu finden ;-). Kurz hinter Iffezheim überquerte ich den Rhein, um auf der französischen Seite weiterzufahren. Ich wollte mir den Stadtverkehr Karlsruhes ersparen, in den ich sonst zwangsläufig reingekommen wäre.
Über Lauterbourg, Germersheim fuhr ich über Speyer nach Heidelberg, wo ich wieder bei Bekannten übernachten konnte und somit in den Genuß eines richtigen Bettes kam. Dort traf ich überraschenderweise auch meine Eltern wieder, die aus dem Urlaub zurückkamen und nun ebenfalls dort Zwischenstop machten. In Heidelberg gab leider meine Kamera ihren Geist auf. So mußte ich also auf weitere Fotos verzichten. Und leider gerade auch da, wo es noch richtig schön werden sollte - nämlich auf der Strecke zwischen Mainz und Bonn. Bei Worms hatte ich wieder auf's Linksufer gewechselt, welches ich bis Köln nicht mehr verlassen sollte.Und wieder enttäuschte mich der Rhein-Radwanderweg.
Seit Breisach war ich ja nur noch Land- und Bundesstraßen gefahren, was sogar relativ gut ging. Doch weil es im Rheintal hinter Bingen nicht mehr so viel Ausweichmöglichkeiten für Radfahrer gibt, war ich nun mehr oder weniger auf den Radwanderweg angewiesen, der teilweise auch nur der 'normale' Radweg der Bundesstraße 9 ist.
Aber dieser Radweg hat es in sich. Er ist extrem ruppig und läßt sich daher nicht besonders gut fahren. Gelegentlich hatte ich überlegt einfach auf die Bundesstraße zu wechseln, um besseren Belag unter den Reifen zu haben.

Rhein-Radwanderweg Eingangsportal des Straßburger Münster

Bei Brühl übernachtete ich noch ein letztes Mal auf dem Campingplatz. Die Betreuerin begrüßte mich ausgesprochen freundlich und nett. Das war mir fast schon 'unheimlich' ;-)
Ursprünglich hatte ich geplant die gesamte Strecke bis nach Gütersloh zurückzufahren. Doch als ich dann in Köln ankam und dann an der Hohenzollernbrücke stand, begann ich zu überlegen. Das Wetter war eher wieder mies, und ich wußte, dass ich von hier aus in 2 - 3 Stunden zu Hause sein könnte. Und so entschloss ich mich kurzerhand, den Zug nach Hause zu nehmen, zumal ich für mich eine ganz entscheidende Lektion gelernt hatte - 'Ich brauche niemandem etwas zu beweisen!'


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